5 Comments

  1. Hat das Selbstportrait einen symbolischen Wert bzw Bedeutung, oder ist die Betitelung rein praktischer Natur?

    Bestimmt eine interessante Erfahrung, was Orientierung und Atmung angeht. Oder die Hautbeschaffenheit hinterher. Was für Ton verwendest du dafür?

    Eine Art Hommage an Olivier De Sagazan?

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    1. Natürlich wollte ich eine gewisse symbolische Bedeutung mit den Bildern erreichen und ich glaube allein wegen dem verwendetem Material werden sie in eine bestimmte Richtung gelenkt.

      Ich hab für die Aktion lederfarbenen Ton mit 2mm Schamott benuzt – zugegeben, falls ich sie einmal wiederholen sollte würde ich jetzt roten ohne Schamottanteil nehmen, einfach wegen der Farbigkeit und dem Gefühl auf der Haut.

      Olivier de Sagazan kannte ich zwar schon vor der Aktion, würde ihn allerdings nicht als Hauptinspiration für sie sehen.

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      1. Wieso des Materials wegen? Hat Ton einen bestimmten Stellenwert in deiner künstlerischen Arbeit?

        Würde im Falle einer Wiederholung die photographische Dokumentation die monochrome Dimension verlassen, um die Farbigkeit nicht zu untergraben? ;)

        Was war die Inspiration für diese Aktion?

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        1. Ich dachte eigentlich eher daran, dass Ton durch die Geschichte mit einer symbolischen Bedeutung aufgeladen wurde, von der man ihn auch nicht ohne weiteres mehr trennen kann.
          Wenn ich mir nun mit Ton mein Gesicht verdecke, einem Material aus dem schon immer Skulpturen und Masken modelliert wurden und das in verschiedenen Schöpfungsmythen auftaucht, gehe ich davon aus das diese Geschichte zu Teilen auch in die Bedeutung der Bilder einfließt. Oder zumindest wäre es eine Lesart.
          Was die Inspiration dahinter betrifft, so wollte ich genau mit diesen Assoziationen von Ton spielen.

          Bei einer Wiederholung würde ich mir mehr Gedanken um die Farbigkeit machen und versuchen sie besser einzubinden – hier hat sie einfach nur abgelenkt. Deswegen sind die Bilder jetzt Schwarz/Weiß 😉

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          1. Verstehe, in die Richtung habe ich gar nicht gedacht bzw dem nie eine große Bedeutung beigemessen. Mein Kontakt oder Umgang mit Plastik streift aber auch nur die Oberfläche dieser Technik. Sie birgt so viele Möglichkeiten und Herangehensweisen, die mit Grafiken und Malerei nicht machbar sind, so auch sich selbst als Teil des Konzepts einzubeziehen. Wobei das dann mehr Richtung Darstellende Kunst geht.
            Kurzum: Mir gefällt diese Form des Selbstportraits, die du hier angewandt hast; schon allein desshalb, weil es recht simpel abstrakte Begrifflichkeiten sichtbar macht, irreal und surrealistisch wird.

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